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Beratungsnetzwerk für die Energiewende

AKTUELLES IM JANUAR

Online-Vortrag: "Mehrjährige Energiepflanzen in Bayern – Potenziale zum Klimaschutz“

Die nachwachsenden Rohstoffe bilden als Teil der Erneuerbaren Energien eine tragende Säule bei der Bekämpfung des Klimawandels. Derzeit werden deutschlandweit auf einer Fläche von etwa 2,4 Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut, auf etwa 65 Prozent davon wird Substrat für Biogasanlagen produziert. Aufgrund seiner pflanzenbaulichen und technologischen Vorteile wird vor allem Silomais (Energiemais) in Biogasanlagen genutzt.

Im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftsweise kann das Artenspektrum an Energiepflanzen auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen erhöht und damit die Anbau-Vielfalt gesteigert werden. Gerade mehrjährigen Energiepflanzen auf Ackerflächen können energetisch oder stofflich genutzt werden. Durch ihre mehrjährige Standzeit leisten sie einen positiven Beitrag zum Boden-, Wasser- und Klimaschutz.

Beim Vortrag werden Anbaueignungen, Nutzungspfade, Möglichkeiten und Beispiele aus der Praxis erläutert. Hier geht es zum Vortrag am 27. Januar.

Online-Vortrag: „Wärmegewinnung aus Biomasse“

Am 1. Februar 2021 hält Fabian Nebel, Experte für biogene Festbrennstoffe, einen Online-Vortrag über „Wärmegewinnung aus Biomasse“. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Weitere Informationen zu Ablauf und Anmeldung finden Sie hier.

Es gibt viele gute Gründe, die für die Wärmegewinnung aus Holz sprechen. Ein ökologischer Vorteil ist die annähernde Klimaneutralität. Für die Herstellung und den Transport von Brennholz muss in der Regel nur  wenig fossile Energie eingesetzt werden. Zu den Vorteilen zählt weiterhin die Stärkung der regionalen Wirtschaft und die größere Unabhängigkeit von Brennstoffimporten. Fabian Nebel, Experte für biogene Festbrennstoffe, erläutert neben der Brennstoffaufbereitung auch die Feuerungstechniken von Scheitholz-, Hackschnitzel- und Pelletanlagen. Er geht dabei ausführlich auf die Wirtschaftlichkeit, die aktuelle BAFA-Förderung und die geltenden Emissionsgrenzwerte ein.