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Unsere monatlichen Energiespartipps im Überblick:
Umwelt schützen – Ressourcen schonen – Geld sparen

Besinnliche Weihnachtsbeleuchtung

Für viele Kinder und Erwachsene ist das die schönste Zeit im Jahr: Advent und Weihnachten. Neben Plätzchenbacken zu Hause und Glühweintrinken am Christkindlmarkt spielt auch die festliche Dekoration von Haus und Garten eine wichtige Rolle, um in weihnachtliche Stimmung zu kommen.

Während der gesamten Vorweihnachtszeit brennt die Außenbeleuchtung nahezu sechs bis acht Stunden – und das täglich. Mit dem richtigen Augenmaß schaffen Sie eine besinnliche Atmosphäre, die nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont.

Der Energiefresser im Keller

Viele Bürger achten bei der Anschaffung neuer Küchengeräte mittlerweile auf das Energielabel. Das ist vor allem beim Kauf eines neuen Kühlschranks wichtig. Dieser läuft schließlich 24 Stunden am Tag, meist 365 Tage im Jahr. Mit modernen Energiesparkühlschränken können jährlich tatsächlich Stromkosten von über 100 Euro gespart werden.

Aber was passiert mit den alten Geräten? Diese stehen häufig in Keller- oder Abstellräumen und werden als Zweitgerät weiterbetrieben. „Der alte Kühlschrank funktioniert doch noch, warum soll ich diesen entsorgen?“, ist dann beispielsweise zu hören. Das ist zu kurz gedacht! Das alte Gerät belastet durch den hohen Energieverbrauch zum einen die Umwelt und zum anderen Ihren Geldbeutel. Profitieren Sie von dem Angebot der Händler und lassen Sie Ihr altes Gerät direkt bei Lieferung des neuen Geräts mitnehmen und fachgerecht entsorgen – oft ist das sogar kostenlos.

Effizientes Lüften in der kalten Jahreszeit

Mütze, Schal und dicke Jacke – die kalte Jahreszeit beginnt und man ist bei den eisigen Temperaturen oft froh, nach Drinnen ins Warme zu kommen. Doch auch in den Herbst- und Wintermonaten sollte regelmäßig und vor allem richtig gelüftet werden. Das spielt nicht nur im Hinblick auf die Heizkosten eine wichtige Rolle.

In Räumen, in denen das Lüften durch die Fenster erfolgt, ist das Stoßlüften mehrmals täglich die beste Lösung: Zuerst die Heizkörper ausschalten, danach die Fenster komplett öffnen, für Durchzug sorgen und fünf Minuten stoßlüften. Das tauscht die feuchtwarme Luft in Windeseile mit der frischen Luft von draußen aus und beugt Schimmelbildung vor.

Das Dauerlüften bei gekippten Fenstern ist grundsätzlich immer eine schlechte Alternative. Gekippte Fenster bringen sehr wenig Luftaustausch, kühlen das Gebäude im Winter aus und lassen die Heizenergiekosten unnötig steigen.

Bei einer geplanten energetischen Sanierung oder einem Neubau ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu empfehlen. Sie ist energiesparend, denn die Anlage fängt einen großen Teil der Wärme der alten Luft auf (Abluft) und überträgt diese auf die frische Außenluft. Dadurch lässt sich Energie von bis zu 20 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr einsparen.

Energie sparen mit Sonne und Wind

Sie trocknen die Wäsche innerhalb kurzer Zeit und ersparen einem das mühsame Auf- und Abhängen: Wäschetrockner. Trotz aller Vorteile gehören sie zu den großen Energiefressern im Haushalt.

Der Verbrauch neuer Wärmepumpentrockner liegt bei einem Fassungsvermögen von sieben Kilogramm zwischen 1,5 und 2 Kilowattstunden pro Trocknungsvorgang. Ein Kondensationstrockner hingegen verbraucht je nach Modell mit sieben Kilogramm Fassungsvermögen zwischen 3,5 und 4 Kilowattstunden. Je nach Technik kann das Wäschetrocknen so bis zu 175 Euro jährlich kosten (bei drei Trocknungsvorgängen pro Woche und einem Strompreis von 28 Cent pro Kilowattstunde).

Am umweltschonendsten trocknet die Wäsche bei warmem Wetter oder Wind auch draußen im Garten oder auf dem Balkon. Nehmen Sie Ihre Wäsche direkt nach dem Waschgang aus der Maschine und ziehen Sie diese vor dem Aufhängen in Form. Dadurch sparen Sie sowohl Energie beim Trocknen als auch beim Bügeln. Und Sie sparen so gleichzeitig auch Zeit (– und haben sich auch noch bewegt und dabei selbst Energie und Kalorien verbraucht!)

Hydraulischer Abgleich

Ist Ihre Heizungsanlage fit für den Winter? Die Heizsaison hat begonnen. Kennen Sie auch das Problem, dass manche Räume schnell warm werden, andere aber immer kalt sind? Die Ursache liegt oft im fehlenden hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage.

In dem komplexen System Heizung wählt das Wasser immer den Weg des geringsten Widerstands und meistens den kürzesten Weg zurück zum Heizkessel. Deshalb werden Räume, die sich weit weg vom Heizkessel befinden, zum Beispiel in den oberen Stockwerken, oft nicht richtig warm. Heizkörper, die nahe am Heizraum liegen, werden dagegen häufig zu heiß. Um dem entgegenzuwirken, werden oft überdimensionierte Heizungspumpen eingesetzt und höhere Vorlauftemperaturen am Heizkessel eingestellt. Durch diese Behelfslösungen werden zwar alle Räume warm, allerdings auf Kosten eines erhöhten Energieverbrauchs und störender Fließgeräusche in der Heizung.

Ein fachgerecht durchgeführter hydraulischer Abgleich bewirkt hingegen, dass die Wärme optimal im Haus verteilt wird und jeder Heizkörper nur so viel Heizungswasser erhält, wie er benötigt. Ein optimal eingestelltes Heizsystem schont neben Ihrem Geldbeutel auch die Umwelt.

Der hydraulische Abgleich ist eine Aufgabe für Heizungsfachbetriebe. Durch die Voreinstellung der Heizkörperventile wird die Durchflussmenge des Heizwassers am Heizkörper exakt an den erforderlichen Bedarf des Raums angepasst. Eine optimale Einstellung der Förderhöhe sowie des Förderstroms an der Umwälzpumpe sorgt für bedarfsgemäße Verteilung des Heizwassers im Heizungsnetz. Voraussetzung dafür sind voreinstellbare Thermostatventile oder auch Rücklaufverschraubungen an den Heizkörpern sowie elektronisch geregelte Umwälzpumpen.

Seit 1. August 2016 werden der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie der hydraulische Abgleich am Heizsystem gefördert. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Programm Heizungsoptimierung des BAFA unter www.bafa.de.

Wir wünschen einen guten Start in die Heizsaison!

Ice Age – Jetzt taut´s

Der Januar ist durchschnittlich der kälteste Monat des Jahres. So bietet es sich bei den frostigen Temperaturen an, das Tiefkühlgerät abzutauen, weil die Lebensmittel ohne Unterbrechen der Kühlkette draußen zwischengelagert werden können. Bereits eine Eisschicht von etwa einem Zentimeter verbraucht bis zu 50 Prozent mehr Energie pro Jahr. Bei jedem Öffnen des Geräts wächst die Eisschicht weiter.

Unnötig viel Energie kann auch durch defekte Kühllippen entweichen. Durch einen Test mit der Taschenlampe lässt sich schnell überprüfen, ob diese noch intakt sind. Legen Sie dazu Ihr Smartphone für kurze Zeit mit eingeschalteter Taschenlampe in den Gefrierschrank. Strahlt kein Licht aus der verschlossenen Tür, ist alles in Ordnung. Andernfalls geht hier wertvolle Energie verloren. Probieren Sie diesen Trick doch auch bei Ihrem Kühlschrank aus.

Sie möchten den gesamten Abtauvorgang umgehen? Dann achten Sie bereits beim Kauf eines neuen Geräts auf die No-Frost-Technologie. Diese erspart Ihnen das regelmäßige Abtauen. Vor dem Anschaffen eines neuen Geräts sollte man auch darüber nachdenken, ob es eine Gefriertruhe oder ein Gefrierschrank sein soll. Die Gefriertruhe verbraucht bei gleichem Volumen und gleicher Effizienzklasse etwa zehn bis 15 Prozent weniger Energie.

Kühler Kopf ohne Klimaanlage

Es ist schwül, stickig und der Luftaustausch funktioniert nicht besonders gut: Derzeit herrschen in Bayern immer wieder hohe Temperaturen, die vielen Kreislaufprobleme oder Schlaflosigkeit bescheren. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Raumtemperaturen sowohl zu Hause als auch im Büro niedrig halten.

Im Sommer sollte am besten in den Morgen-, Abend- und Nachtstunden quergelüftet werden. Um die Temperatur in der Wohnung um einige Grade herunterzukühlen, sollte man die Fenster nachts kippen. Noch wichtiger ist, das Wiedererwärmen der Wohnräume zu vermeiden: Tagsüber sollten Sie deshalb darauf achten, dass alle Fenster, Außenrollos und Türen geschlossen bleiben.

Auch für Mieter ohne Außenrollos gibt es einfache Lösungen, um das Aufheizen der Wohnräume einzudämmen. Sie können verdunkelnde Rollos innen in die Fenster hängen oder spezielle transparente, wärmereflektierende Folien an den Fenstern anbringen.

Für aktive Kühlung sorgen Ventilatoren. Diese benötigen in der Regel 80 bis 95 Prozent weniger Strom als Klimaanlagen. Bewahren Sie trotz Hitze einen kühlen Kopf.

Leiser Mähroboter vs. laute Spritschleuder

Gemüse säen, Blumen pflanzen, Hecke schneiden: Sowohl im Frühjahr als auch im Sommer gibt es im Garten viel zu tun. Vor allem die Rasenpflege ist mit viel Zeitaufwand und Mühe verbunden. Wer nicht selbst mähen möchte, kann sich einen Mähroboter anschaffen. Dieser bietet gegenüber dem klassischen Benzinrasenmäher einige Vorteile.

Während Ihr Nachbar jedes Wochenende seinen Rasenmäher kraftraubend anwerfen und hinter ihm herlaufen muss, liegen Sie bereits auf der Gartenliege, lesen Zeitung oder heizen den Grill an. Außerdem schont der Mähroboter den nachbarschaftlichen Frieden, denn er ist wesentlich leiser. Die Töne eines Mähroboters entsprechen der Lautstärke eines Fernsehers bei Zimmerlautstärke. Der Lärm eines Benzinrasenmähers hingegen entspricht eher dem Lärmpegel einer Kreissäge. Alles Argumente, die für einen Mähroboter sprechen. Aber wie sieht es mit der Energieeffizienz aus? In der folgenden Übersicht wird eine Rasenfläche von 500 Quadratmetern angenommen:

Mit Hochdruck in den Urlaub

Der Monat August gilt in Bayern als Haupturlaubszeit. In diesen Wochen fahren die meisten von uns in den Urlaub und legen weite Strecken mit dem Auto zurück ‒ meist auch noch mit voller Beladung.

Nicht nur, um die Familie sicher ans Reiseziel zu bringen, empfiehlt es sich, vor langen Fahrten den Reifenluftdruck zu prüfen und entsprechend der Zuladung anzupassen. Bereits ein um 0,4 bar verringerter Druck erhöht den Kraftstoffverbrauch um mindestens 2 Prozent. Dazu kommt, dass der Verschleiß der Reifen um 30 Prozent zunimmt. Sofern in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugherstellers beschrieben, kann der Reifeninnendruck um maximal 0,2 bar gegenüber dem „Komfortluftdruck“ erhöht werden. Diese Maßnahme spart zusätzlich Kraftstoff.

Auf langen Strecken können Sie mit diesen einfachen Tipps ein paar Euro „dazuverdienen“ und gleichzeitig das Klima schonen ‒ das gilt natürlich auch für Elektroautos!

Wir wünschen gute Fahrt und einen schönen, erholsamen Urlaub.

Schule-To-Go

Bald geht das neue Schuljahr los. Für viele Eltern beginnt dann der tägliche Fahrdienst, um die Kleinen sicher und behütet in die Schule zu bringen. 1970 ist nur einer von zehn Schülern mit dem Auto zur Schule gebracht worden. Heute hingegen tritt nur noch einer von zehn Schülern regelmäßig seinen Schulweg zu Fuß an. Das Statistische Bundesamt und der ADAC bestätigen jedoch, dass wesentlich mehr Kinder im Auto als zu Fuß verunglücken. Neben der Verkehrssicherheit sind die Umweltauswirkungen erheblich.

Einfach lässt sich dies mit folgender Kennzahl feststellen:

Ein Kilometer Schulweg entspricht pro Schuljahr einem CO2-Ausstoß von 107,2 Kilogramm. (Annahme: 190 Schultage, Faktor 4 für die Strecke Hin und Zurück am Vormittag und am Mittag, Golf 1.0 TSI mit 5,1 l/100km, laut ADAC entspricht das 141 gCO_2/km)

Ein Beispiel dazu:

Die kleine Mia muss in der ersten Klasse einen Schulweg von 1.800 Metern zurücklegen. Wird sie jeden Tag von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht, ergibt das einen jährlichen CO2-Ausstoß von 193 Kilogramm. Noch drastischer wird dies, wenn man bedenkt, dass Mia im Schnitt nur 20 Kilogramm wiegt.

Zeigen Sie Ihren Kindern noch vor dem ersten Schultag den sichersten Weg zur Schule und gehen sie ihn mehrmals gemeinsam. Noch mehr Spaß macht das den Kindern, wenn die Geschwister oder Klassenkameraden mitlaufen. Das entspannt nicht nur die Verkehrssituation und erhöht die Verkehrssicherheit, sondern animiert die Kinder zu mehr Bewegung vor der Schule und stärkt den ökologischen Gedanken.

Wir wünschen einen guten Start ins erste oder neue Schuljahr!

Smart Home I – Heizung

Siri, Alexa oder Google – deutsche Haushalte bekommen immer häufiger einen Familienzuwachs in smarter Form. Aber auch die Heizungsbranche und diverse Start-up-Unternehmen bieten die smarten Helfer an, um die Heizkosten und den Energieverbrauch zu reduzieren. Wie viel jeder dabei von seinen persönlichen Daten preisgibt, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Wir erklären, welche technischen Möglichkeiten die smarten Helfer mit sich bringen.

Die einfachste und günstigste Variante, um Heizkosten einzusparen ist das Anbringen von programmierbaren Heizkörperthermostaten. Diese lassen sich mit wenigen Handgriffen auch vom Laien montieren und können auf eine bestimmte Raumtemperatur und/oder einen festen Heizzeitraum programmiert werden.

Intelligent beziehungsweise smart wird es, wenn die Steuerung zentral über cloud- oder internetbasierte Apps geregelt wird. So kann der Bewohner seine Raumtemperatur von überall auf der Welt regeln. Mittels Geofencing kann dies weiter automatisiert werden: Sobald sich der Bewohner mit seinem Smartphone von zu Hause wegbewegt, wird automatisch die Temperatur heruntergeregelt. Nähert er sich, wird die voreingestellte Wohlfühltemperatur wieder hochgefahren.

Eine andere Funktion bindet die Wettervorhersage in die Heizungssteuerung mit ein. Die Heiztemperatur wird heruntergeregelt, bevor die Sonne rauskommt. Fehler in der Heizung oder verändertes Nutzerverhalten? Der Energieverbrauch kann mit diesen Systemen einfach und übersichtlich verfolgt und hinterfragt werden. Somit muss der Nutzer nicht mehr selbst die Heizung nach Wetter, Arbeitszeiten oder Urlaubsplanung programmieren, sondern überlässt diese Aufgaben dem smarten System. Die Einsparungen, die damit erzielt werden können, liegen bei etwa 10 bis 30 Prozent. Dies kann bei einem Familienhaushalt mehrere 100 Euro im Jahr ausmachen, womit sich die teils hohen Investitionskosten rasch amortisieren.

Smart Home II – Licht

Im Bereich der intelligenten Lichtsteuerung bewegt sich aktuell der Trend in Richtung Vernetzung mit sprachbasierten Assistenzsystemen. Derzeitiger Marktführer im Bereich smarter Sprachsteuerung ist Alexa von Amazon. Der Konzern bietet mittlerweile ein wachsendes Ökosystem mit verschiedensten Lautsprechern und Displays an. Aber auch andere Anbieter haben diverse Verknüpfungsmöglichkeiten mit Lampen verschiedenster Art im Portfolio. Neben den etablierten Leuchttechnikanbietern bringen auch renommierte große Möbelhäuser eigens entwickelte Lichtsysteme auf den Markt. So findet sich mittlerweile eine breite Palette an Leuchten, Lampen und Produktwelten über alle Preisklassen hinweg.

Der energetische Nutzen ist bei der Bewerbung meist nebensächlich, kann aber bei sinnvollem Einsatz ins Gewicht fallen. So sind Steuerungen, die sich gezielt an den tatsächlichen Bedarf anpassen, sinnvoll. Über offene Schnittstellen wie „If this then that“ (IFTTT) – Wenn dies passiert, dann mache das) sind Steuerungen individuell anpassbar. Der Anwender kann beispielsweise nach dem Verlassen der Wohnung mit einem Klick alle Lampen und relevanten Steckdosen ausschalten. Mit einem einzigen Sprachbefehl lässt sich aber auch eine Gruppe von Geräten gleichzeitig einschalten. Zum Beispiel schaltet die Beleuchtung im Bad automatisch das Radio ein, spiegelt den Wetterbericht über die Lichtfarbe wider und regelt die Lüftung im Schlafzimmer auf Stoßlüften.

In einem anderen Beispiel kann der Bewegungsmelder im Flur automatisch erkennen, wenn der Bewohner nach Hause kommt. Daraufhin wird für eine bestimmte Zeit die Beleuchtung in der Garderobe aktiviert. Zeitgleich wird ein kurzer personalisierter Nachrichtenüberblick über den Sprachassistenten ausgegeben und das Wohnzimmer – falls es draußen bereits dunkel sein sollte – in stimmungsvolles Licht getaucht. Die Möglichkeiten eigene Schaltungen zu entwickeln sind hier nahezu unbegrenzt. Wichtig ist, seinen tatsächlichen Bedarf und seine Wünsche zu kennen und die Beleuchtung möglichst sinnvoll und sparsam einzusetzen. Das steigert die Effizienz und hilft beim Energiesparen.

Sonnen-Spülmaschine

Wer eine Warmwasser-Solaranlage (Solarthermieanlage) hat, kennt meistens das Problem, dass das System in den sonnenreichen Monaten mehr Energie erzeugt, als im Puffer gespeichert werden kann. Warmwasser lässt sich aber auch auf andere Weise, sinnvoll im Haushalt nutzen, wenn man beispielsweise die Spül- oder Waschmaschine direkt an das Warmwasser anschließt.

Oft fehlt allerdings der entsprechende Geräteanschluss. Dieser lässt sich aber einfach und günstig mit einem sogenanntem „Gerätezusatzventil“, „Geräteanschlussventil“ oder auch „Eckfix“ nachrüsten. Auf diese Weise muss die Spül- beziehungsweise Waschmaschine das Warmwasser nicht mehr mit teuer eingekauftem Strom erzeugen. Moderne Waschmaschinen können oft sowohl Kalt- als auch Warmwasser anschließen. So lassen sich bis zu 90 Prozent der elektrischen Energie und somit Betriebskosten einsparen.

Und ein weiterer Vorteil:
Die Sonne wird Ihnen bestimmt keine Rechnung schicken.

Zwei Räder weniger

Die Natur erblüht, die Sonne strahlt, eine neue Jahreszeit beginnt: Frühlingsanfang. Die beste Zeit, den Drahtesel aus dem Keller oder der Garage zu holen und aus dem Winterschlaf zu wecken.

Vielen ist nicht bewusst, dass ein Elektrofahrrad den Zweitwagen ersetzen kann. Den Komfort, den beispielsweise Pedelecs bieten, ist beeindruckend. Diese nehmen den größten Anteil aller angebotenen Elektrofahrräder in Deutschland ein und bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Mithilfe des Elektromotors lässt sich ganz ohne Anstrengung der Einkauf erledigen oder der Nachwuchs im Anhänger zur Kindertagesstätte bringen. Kinder sind hier gut vor Wind und Wetter geschützt und gleichzeitig an der frischen Luft. Bei den meisten Fahrradhändlern kann man Pedelecs ausgiebig und kostenlos testen

Vorteile:

Mobil: Sie bewegen sich viel schneller durch den Stadtverkehr und umgehen Parkplatzsorgen.
Gesund: Sie können die Anstrengung beim Pedelec frei wählen, von sportlich bis komfortabel. Zudem bewegen Sie sich an der frischen Luft.
Günstig: Ein Elektrofahrrad ist sowohl in der Anschaffung als auch in der Instandhaltung günstiger als ein Auto. Die Kosten für Steuern, Versicherung, Haupt- und Abgasuntersuchung sowie für Kraftstoff entfallen.